Wie kann ich meine Angehörigen entlasten?

Angehörige pflegen Ihre Eltern nicht selten aufopferungsvoll selbst

Dabei geraten diese schnell an Ihre eigene Belastungsgrenzen. Die Pflege eines Angehörigen zu Hause ist eine sehr anstrengende Tätigkeit. Und es geht weit über das körperliche hinaus. Wer sich nicht selbst achtet und beachtet, gerät meistens in den Burnout-Prozess. Burnout ist eine chronische Erschöpfung die in eine Depression mündet und bis zum Selbstmord gehen kann.

Deshalb ist es wichtig selbst Luft zu holen und für Freiräume zu sorgen. Häufig bemerkt man die Belastungssituation selbst erstmal gar nicht. Hinterfragen Sie sich und holen Sie sich rechtzeitig Unterstützung. 

Ihre individuelle Hilfe daheim

Was haben Sie für Erfahrungen gemacht?

Wir freuen uns über einen Erfahrungsaustausch oder Kommentar von Ihnen.

4 Antworten

  1. Eine rechtzeitige Entlastung ist wichtig, Vorsorge ist besser als Nachsorge.

    Martin
    • Hallo Martin,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Häufig bemerkt man die Belastung leider erst zu spät.
      Viele Grüsse
      Ihr GutGepflegt.ch Team

      • Grüezi,

        für uns sind auch die Kosten wichtig.

        Wer übernimmt die Kosten?

        Grüess
        BA

        Barbara
        • Grüezi Barbara,

          Danke für Ihre Frage.

          Wer bezahlt für die Pflege im Alter? Die letzten Lebensjahre sind leider oft die teuersten (J. Zulliger, http://www.beobachter.ch).

          Die Kosten von Langzeitpflege in einem Pflegeheim sind beträchtlich. Monatliche Beiträge in der Höhe von 8.000 bis 12.000.- Franken sind nicht aussergewöhnlich. In teureren privaten Heimen mit überdurchschnittlichem Komfort und Serviceleistungen sind sie manchmal sogar noch höher.

          Kostenbeiträge gibt es aus der Krankenversicherung, im Weiteren je nachdem freiwillige Bei­träge der Kantone/ Gemeinde, Ergänzungs­leis­tungen zur AHV, Hilflosenentschädigungen oder Leistungen der Sozialhilfe.

          Bei den Ergänzungsleistungen liegt der ­Vermögensfreibetrag für Alleinstehende bei 37’500 Franken, bei verheirateten Personen bei 60’000 Franken. Der Besitz eines ­Eigenheims ist bei pflege- oder hilfsbedürftigen Personen bis zu einem max. Betrag von 300’000 Franken geschützt.

          Nachkommen werden nur selten zur Kasse gebeten (P.- Gunti, http://www.myhandicap.ch).

          Befürchtungen, wonach die Nachkommen für die Pflegekosten der zu pflegenden Person aufkommen müssen, sind nicht unbegründet. Allerdings geschieht dies nur selten und nur, wenn die Kinder in komfortablen Vermögensverhältnissen leben.

          Welche Regeln gelten? Sie finden hierzu nachfolgend den Artikel-Link (Anita Huber, 2016):
          Zustupf trotz Vermögen?

          Ein Antrag auf EL ist bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons zu stellen. EL-Rechner

          Sollten Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch wünschen oder weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir sind gerne behilflich.
          Viele Grüsse
          Ihr GutGepflegt.ch – Ihr Leben daheim Team

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Dirk S. Kircher